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10. Januar 2017 | Missbrauch von Warnbaken Vor Löchern wird gewarnt In der Bahnhofstraße hatte die Stadt wochenlang ein grade mal 2 Pflastersteine kleines Loch mit einer rot- weißen Warnbake abgesperrt. Repariert wurde bislang aber nichts. In der Silvesternacht hatten dann krakeelende Zeitgenossen "bessere" Verwendung für die Bake: Sie zertrümmerten mit ihr das Schaufenster eines Antiquitätengeschäftes. Aufmerksame Nachbarn verhinderten weiteren Vandalismus oder gar Diebstahl. Der Schaden blieb auf 1.500 Euro für die Scheibe beschränkt. Nun vermissten Mitarbeiter der Stadt die Warnbake und fragten herum, wo sie denn wohl abgeblieben sei. "Na, die liegt in meinem Geschäft" konnte sie der Ladeninhaber aufklären. Das Loch in der Schaufensterscheibe ist längst repariert. Das Loch in der Straße ist immer noch da, abermals ordentlich mit Warnbake ausgeschildert. Die bewacht jetzt wieder Löcher, anstatt Beihilfe zur Verursachung von Löchern zu leisten. So weit, so gut. Übrigens - das Strafgesetzbuch sieht im §74 StGB die sogenannte „Einziehung“ vor: "Ist eine vorsätzliche Straftat begangen worden, so können Gegenstände, die durch sie hervorgebracht oder zu ihrer Begehung oder Vorbereitung gebraucht worden oder bestimmt gewesen sind, eingezogen werden". Hoffen wir für die Stadt, dass kein schlecht gelaunter Ermittlungsrichter ihre sämtlichen Baken beschlagnahmt, wenn sie weiter griffbereit in der Gegend herum-stehen, wo sich an den Baustellen eh nichts tut, Fußgänger sich ärgern, und Straftäter sich über die willkommenen Gratis-Einbruch- instrumente freuen. 22. September 2016 | evangelische Missionierung Wortschöpfungen verdecken wahre Absicht Ein "Zentrum für interkulturelle Bildung " hat sie jetzt aufgemacht, unsere wackere evangelische Kirche in Mörfelden-Walldorf. Was passiert dort? Von "Dialog und Austausch" ist die Rede, und eine leibhaftige Gemeindepädagogin kümmert sich um "Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen". Interessant ist daran nur, dass diese neumodische Spielerei mit aufgeplusterten Wortschöpfungen jetzt auch die Kirche erreicht hat. Früher, als eine Putzfrau noch Putzfrau hieß, und nicht Gebäudereinigungsfachkraft, als ein Facility Manager noch ein Hausmeister war, ein Entsorgungsdienstmitarbeiter noch ein Müllmann und ein Assistant Communication Manager noch ein Bürobote war, hätte man das, was in diesem Zentrum passieren soll, ganz einfach und verständlich ausgedrückt: Heidenmission. Der Versuch, die Kirchen mit Leuten von auswärts zu füllen, weil nicht genug eigene hingehen. So einfach kann man Sachen ausdrücken, wenn man es nur will.  
A. ätzt 2
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10. Januar 2017 | Missbrauch von Warnbaken Vor Löchern wird gewarnt In der Bahnhofstraße hatte die Stadt wochenlang ein grade mal 2 Pflastersteine kleines Loch mit einer rot- weißen Warnbake abgesperrt. Repariert wurde bislang aber nichts. In der Silvesternacht hatten dann krakeelende Zeitgenossen "bessere" Verwendung für die Bake: Sie zertrümmerten mit ihr das Schaufenster eines Antiquitätengeschäftes. Aufmerksame Nachbarn verhinderten weiteren Vandalismus oder gar Diebstahl. Der Schaden blieb auf 1.500 Euro für die Scheibe beschränkt. Nun vermissten Mitarbeiter der Stadt die Warnbake und fragten herum, wo sie denn wohl abgeblieben sei. "Na, die liegt in meinem Geschäft" konnte sie der Ladeninhaber aufklären. Das Loch in der Schaufensterscheibe ist längst repariert. Das Loch in der Straße ist immer noch da, abermals ordentlich mit Warnbake ausgeschildert. Die bewacht jetzt wieder Löcher, anstatt Beihilfe zur Verursachung von Löchern zu leisten. So weit, so gut. Übrigens - das Strafgesetzbuch sieht im §74 StGB die sogenannte „Einziehung“ vor: "Ist eine vorsätzliche Straftat begangen worden, so können Gegenstände, die durch sie hervorgebracht oder zu ihrer Begehung oder Vorbereitung gebraucht worden oder bestimmt gewesen sind, eingezogen werden". Hoffen wir für die Stadt, dass kein schlecht gelaunter Ermittlungsrichter ihre sämtlichen Baken beschlagnahmt, wenn sie weiter griffbereit in der Gegend herum-stehen, wo sich an den Baustellen eh nichts tut, Fußgänger sich ärgern, und Straftäter sich über die willkommenen Gratis-Einbruch- instrumente freuen. 22. September 2016 | evangelische Missionierung Wortschöpfungen verdecken wahre Absicht Ein "Zentrum für interkulturelle Bildung " hat sie jetzt aufgemacht, unsere wackere evangelische Kirche in Mörfelden-Walldorf. Was passiert dort? Von "Dialog und Austausch" ist die Rede, und eine leibhaftige Gemeindepädagogin kümmert sich um "Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen". Interessant ist daran nur, dass diese neumodische Spielerei mit aufgeplusterten Wortschöpfungen jetzt auch die Kirche erreicht hat. Früher, als eine Putzfrau noch Putzfrau hieß, und nicht Gebäudereinigungsfachkraft, als ein Facility Manager noch ein Hausmeister war, ein Entsorgungsdienstmitarbeiter noch ein Müllmann und ein Assistant Communication Manager noch ein Bürobote war, hätte man das, was in diesem Zentrum passieren soll, ganz einfach und verständlich ausgedrückt: Heidenmission. Der Versuch, die Kirchen mit Leuten von auswärts zu füllen, weil nicht genug eigene hingehen. So einfach kann man Sachen ausdrücken, wenn man es nur will.  
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