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27. Oktober 2016 | Relativitätstheorie in der Praxis des Bauamts Verschieden schnell Das Bauamt der Stadt Mörfelden-Walldorf arbeitet mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten – je nachdem. Schnell ist es, wenn eine Bürgerin ein paar Blumenzwiebeln am Wegesrand pflanzt. Da ist es ruck- zuck mit mehrseitigen Strafdrohungen bei der Hand. Schnell ist es auch, wenn Mitarbeiter aus der Bevölkerung mit Kritik bedacht werden. Da fühlt es sich sofort beleidigt und setzt Anwälte in Marsch. Weit weniger schnell ist es bei der Erfüllung seiner Tagesaufgaben. weiter… 16. Juli 2016 | nicht locker lassen Nachgefragt: Wo bleibt der Laden Samstag Vormittag (16. Juli 2016), ein Sommertag, wie er so häufig ist in diesem Jahr, man weiß nicht recht, wie man sich anziehen soll. Die Leute von der DKP/LL-Fraktion haben zum (geschlossenen) Nettomarkt am Allendeplatz eingeladen. Gekommen sind Vertreter der Fraktion, weitere Linksgesonnene, vor allem aber die (ehemals) treuen Kundinnen vom Nettomarkt. Die wollen es nämlich wissen, wann sich endlich etwas tut an diesem Gebäude. Schweigen beim Eigentümer, Schweigen bei der Stadt. Dietmar Treber informiert: Die Umbaumaßnahmen werden wahrscheinlich umfangreicher, als zunächst geplant, genaueres weiß man aber nicht, schon gar nicht wird ein Zeitplan genannt. Dietmar Treber prangert an, dass die Linie der Stadt bezüglich der Belebung der Innenstadtbereiche alles andere als konstruktiv ist. Was soll man davon halten, dass auf der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 12. Juli 2016 gegen die Stimmen der DKP/LL- Fraktion beschlossen wurde, LIDL zu gestatten, seinen Markt um die Hälfte zu vergrößern. ALDI hat sich vorsorglich in unmittelbarer Nachbarschaft seiner Märkte in Walldorf und Mörfelden Flächen gesichert, um sich ebenfalls auszudehnen. Kann man so dafür sorgen, dass die Innenstadt belebt wird? Um es deutlich zu sagen: eine Flächenausweitung über die bestehenden Bebauungsgrenzen hinweg bedarf der Genehmigung durch die Stadtverwaltung. Warum zum Teufel erlaubt sie LIDL und Co. eine solche Ausweitung. Bürgermeister Becker gab die Antwort auf der Stadtverordnetenversammlung: Weil die Einwohner es wollen. So behauptet H.-P. Becker, den Bürgerwillen zu kennen. Er hat nicht mit den (Ex-)Kundinnen vom Nettomarkt gesprochen. Denn dann wüsste er, dass die fußläufige Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten von vielen Menschen gewollt ist, nicht nur von Leuten mit Rollator, nicht nur von Senioren. Die sind auf nahe Einkaufsläden angewiesen, das sollte eigentlich auch der Bürgermeister verstehen. Aber wir kennen viele Menschen, die lieber um die Ecke einkaufen würden als sich ins Auto zu setzen und zum Discounter zu fahren. Aber die Läden an der Ecke sind rar und werden weniger. Das liegt nicht am “Markt”, wie man so schön sagt. Das liegt auch zu einem Gutteil an der Politik der Stadt. Wer Märkte am Stadtrand erst genehmigt und dann noch ihre Ausdehnung gestattet, sorgt für den Tod der innerstädtischen Bereiche. Die DKP/LL-Fraktion bleibt jedenfalls am Thema dran. Alfred J. Arndt 14. Juli 2016 | Banner-Stürmchen 一个可以驱动无风车用吹气球 *) Fernöstliches wehte am 12. Juli 2016 durch die Stadtverordnetenversammlung von Mörfelden- Walldorf. Burkhard Ziegler, Fraktionschef der Freien Wähler (FW), versuchte seine Politik der Bilderstürmerei und Anbiederung an die Fraport mit einem chinesischen Sprichwort zu rechtfertigen: "Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, und die anderen Windmühlen", chinäselte er in die Runde, wenn auch nur in deutscher Übersetzung. Der Wind des Wandels, den die FW bisher in die Stadtverordnetenversammlung von Mörfelden- Walldorf getragen hat, war jedoch von Anfang nicht mehr als ein laues Lüftchen, das bestenfalls dazu ausreichte, ein kleines Pöstchenkarussell zu drehen. Zu glauben, dass man von der Fraport als Nachbar ernst genommen wird und ihr ein paar Euro herausluppern kann, wenn man vorher die Segel streicht, die städtischen Banner abhängt und sonst noch allerlei Unterwerfungsgesten vollführt, ist schon ein bisschen weltfremd. Und "windig" ist es nur im bayerischen Sinne. Hier greift ein ganz anderes chinesisches Sprichwort*): "Man kann keine Windmühle mit einem Blasebalg treiben". Das kann man aber auch maghrebinisch-deftiger ausdrücken: "Mit einem Furz färbt man kein Ei". Erich Schaffner 27. Mai 2016 | Erich Schaffner schreibt Franz Urhahn Franz und die Babies im Müllsack Als Franz-R. Urhahn 2007 sein Amt als 1. Stadtrat antrat, schrieb Erich Schaffner an Franz-Rudolf Urhahn im Februar 2007 einen Brief. weiter… Alfred J. Arndt 25. Mai 2016 | Hannemann, geh Du voran… Die Schlachtung des Urhahns 2.0 Die Absetzung des ersten Stadtrates Franz Rudolf Urhahn nebst Abschaffung der Stelle eines hauptamtlichen 1. Stadtrates, oberstes Ziel der Freien Wähler, nimmt langsam Gestalt an. Die "Schlachtung des Urhahns" ist in der neuen Rathauskoalition beschlossene Sache. Die Abschaffung der Stelle möchte man nun aber doch nicht – was wäre ein Wahlsieg ohne Aussicht auf Pöstchen. Im Wahlkampf hatte man noch von "Einsparungen" geredet. Die Absetzungsaktion kostet aber viel Geld, so um die 200,000 Euro. Deshalb will's – sicherheitshalber - hinterher mal wieder keiner gewesen sein. weiter… Alfred J. Arndt 14. Mai 2016 | Unfertige Koalition arbeitet am Profil als FRAPORT-Fan Die Schlachtung des Urhahns Eine fertige Koalition habe man so direkt eigentlich noch nicht, heisst es aus Kreisen der neuen Mehrheit im Rathaus von Mörfelden-Walldorf, man arbeite noch daran. Aber man marschiert schon in strammer Gemeinsamkeit in Richtung auf eine Machtübernahme der Fraport-Fans in unserer Stadt, … weiter… 2. Mai 2016 | Mit offenen Augen durch den Ort Guerilla-Gardening breitet sich aus Kaum hat Frau S. diese frevelhafte Aktion begonnen, schon kann man allenorts die Werke von Nachahmern (vielleicht sind es auch Vorbilder?) sehen. Schauen Sie selbst.  weiter… 28. April 2016 | Die Freien Wähler sind "angekommen" Frischer Wind oder laue Fürze? "Wir wollen einen frischen Wind ins Stadtparlament bringen" hieß es in den Wahlkampf- Verkündigungen der Freien Wähler. Der frische Wind ist schon in der ersten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zu einem lauen Furz verkommen, weiter… 29. April 2016 | Scheinriesen: Die Freien Wähler betreiben Pseudorechnerei Wie gelingt es, nachträglich Mehrheiten zu verändern? Die wenigsten Wähler werden sich bei der jüngsten Kommunalwahl am 6. März darüber Gedanken gemacht haben, wieviel Mitglieder der von ihnen gewählten Partei im Magistrat vertreten sein werden. Sie haben darauf vertraut, dass das bisherige Verfahren schon zu einer anständigen Verteilung sorgen wird. Haben wir auch gedacht. weiter… 23. April 2016 | Zweierlei Maß oder: “Guerilla Gardening” in unserer Stadt verboten, in Wageningen wissenschaftlich gefördert Da muss jemand Frau S. oder ihr lila Haus nicht leiden können. Also irgendein Anonymus hat jedenfalls im Rathaus gesagt „Herr Lehrer, ich weiß was“. Da gab’s dann eine Ortsbegehung im „Mühlpädsche“. Jetzt kommt’s: Frau S. hat nämlich wucherndes Gras beseitigt und in aller Behutsamkeit Blumenzwiebeln und -samen eingesät/gepflanzt. weiter…
Berichte & Kommentare aus den Sitzungen der Stadtverordneten- versammlung
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27. Oktober 2016 | Relativitätstheorie in der Praxis des Bauamts Verschieden schnell Das Bauamt der Stadt Mörfelden-Walldorf arbeitet mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten – je nachdem. Schnell ist es, wenn eine Bürgerin ein paar Blumenzwiebeln am Wegesrand pflanzt. Da ist es ruck-zuck mit mehrseitigen Strafdrohungen bei der Hand. Schnell ist es auch, wenn Mitarbeiter aus der Bevölkerung mit Kritik bedacht werden. Da fühlt es sich sofort beleidigt und setzt Anwälte in Marsch. Weit weniger schnell ist es bei der Erfüllung seiner Tagesaufgaben. weiter… 16. Juli 2016 | nicht locker lassen Nachgefragt: Wo bleibt der Laden Samstag Vormittag (16. Juli 2016), ein Sommertag, wie er so häufig ist in diesem Jahr, man weiß nicht recht, wie man sich anziehen soll. Die Leute von der DKP/LL- Fraktion haben zum (geschlossenen) Nettomarkt am Allendeplatz eingeladen. Gekommen sind Vertreter der Fraktion, weitere Linksgesonnene, vor allem aber die (ehemals) treuen Kundinnen vom Nettomarkt. Die wollen es nämlich wissen, wann sich endlich etwas tut an diesem Gebäude. Schweigen beim Eigentümer, Schweigen bei der Stadt. Dietmar Treber informiert: Die Umbaumaßnahmen werden wahrscheinlich umfangreicher, als zunächst geplant, genaueres weiß man aber nicht, schon gar nicht wird ein Zeitplan genannt. Dietmar Treber prangert an, dass die Linie der Stadt bezüglich der Belebung der Innenstadtbereiche alles andere als konstruktiv ist. Was soll man davon halten, dass auf der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 12. Juli 2016 gegen die Stimmen der DKP/LL- Fraktion beschlossen wurde, LIDL zu gestatten, seinen Markt um die Hälfte zu vergrößern. ALDI hat sich vorsorglich in unmittelbarer Nachbarschaft seiner Märkte in Walldorf und Mörfelden Flächen gesichert, um sich ebenfalls auszudehnen. Kann man so dafür sorgen, dass die Innenstadt belebt wird? Um es deutlich zu sagen: eine Flächenausweitung über die bestehenden Bebauungsgrenzen hinweg bedarf der Genehmigung durch die Stadtverwaltung. Warum zum Teufel erlaubt sie LIDL und Co. eine solche Ausweitung. Bürgermeister Becker gab die Antwort auf der Stadtverordnetenversammlung: Weil die Einwohner es wollen. So behauptet H.-P. Becker, den Bürgerwillen zu kennen. Er hat nicht mit den (Ex-)Kundinnen vom Nettomarkt gesprochen. Denn dann wüsste er, dass die fußläufige Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten von vielen Menschen gewollt ist, nicht nur von Leuten mit Rollator, nicht nur von Senioren. Die sind auf nahe Einkaufsläden angewiesen, das sollte eigentlich auch der Bürgermeister verstehen. Aber wir kennen viele Menschen, die lieber um die Ecke einkaufen würden als sich ins Auto zu setzen und zum Discounter zu fahren. Aber die Läden an der Ecke sind rar und werden weniger. Das liegt nicht am “Markt”, wie man so schön sagt. Das liegt auch zu einem Gutteil an der Politik der Stadt. Wer Märkte am Stadtrand erst genehmigt und dann noch ihre Ausdehnung gestattet, sorgt für den Tod der innerstädtischen Bereiche. Die DKP/LL-Fraktion bleibt jedenfalls am Thema dran. Alfred J. Arndt 14. Juli 2016 | Banner-Stürmchen 一个可以驱动无风车用 吹气球 *) Fernöstliches wehte am 12. Juli 2016 durch die Stadtverordnetenversammlung von Mörfelden-Walldorf. Burkhard Ziegler, Fraktionschef der Freien Wähler (FW), versuchte seine Politik der Bilderstürmerei und Anbiederung an die Fraport mit einem chinesischen Sprichwort zu rechtfertigen: "Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, und die anderen Windmühlen", chinäselte er in die Runde, wenn auch nur in deutscher Übersetzung. Der Wind des Wandels, den die FW bisher in die Stadtverordnetenversammlung von Mörfelden-Walldorf getragen hat, war jedoch von Anfang nicht mehr als ein laues Lüftchen, das bestenfalls dazu ausreichte, ein kleines Pöstchenkarussell zu drehen. Zu glauben, dass man von der Fraport als Nachbar ernst genommen wird und ihr ein paar Euro herausluppern kann, wenn man vorher die Segel streicht, die städtischen Banner abhängt und sonst noch allerlei Unterwerfungsgesten vollführt, ist schon ein bisschen weltfremd. Und "windig" ist es nur im bayerischen Sinne. Hier greift ein ganz anderes chinesisches Sprichwort*): "Man kann keine Windmühle mit einem Blasebalg treiben". Das kann man aber auch maghrebinisch-deftiger ausdrücken: "Mit einem Furz färbt man kein Ei". Erich Schaffner 27. Mai 2016 | Erich Schaffner schreibt Franz Urhahn Franz und die Babies im Müllsack Als Franz-R. Urhahn 2007 sein Amt als 1. Stadtrat antrat, schrieb Erich Schaffner an Franz-Rudolf Urhahn im Februar 2007 einen Brief. weiter… Alfred J. Arndt 25. Mai 2016 | Hannemann, geh Du voran… Die Schlachtung des Urhahns 2.0 Die Absetzung des ersten Stadtrates Franz Rudolf Urhahn nebst Abschaffung der Stelle eines hauptamtlichen 1. Stadtrates, oberstes Ziel der Freien Wähler, nimmt langsam Gestalt an. Die "Schlachtung des Urhahns" ist in der neuen Rathauskoalition beschlossene Sache. Die Abschaffung der Stelle möchte man nun aber doch nicht – was wäre ein Wahlsieg ohne Aussicht auf Pöstchen. Im Wahlkampf hatte man noch von "Einsparungen" geredet. Die Absetzungsaktion kostet aber viel Geld, so um die 200,000 Euro. Deshalb will's – sicherheitshalber - hinterher mal wieder keiner gewesen sein. weiter… Alfred J. Arndt 14. Mai 2016 | Unfertige Koalition arbeitet am Profil als FRAPORT-Fan Die Schlachtung des Urhahns Eine fertige Koalition habe man so direkt eigentlich noch nicht, heisst es aus Kreisen der neuen Mehrheit im Rathaus von Mörfelden-Walldorf, man arbeite noch daran. Aber man marschiert schon in strammer Gemeinsamkeit in Richtung auf eine Machtübernahme der Fraport-Fans in unserer Stadt, … weiter… 2. Mai 2016 | Mit offenen Augen durch den Ort Guerilla-Gardening breitet sich aus Kaum hat Frau S. diese frevelhafte Aktion begonnen, schon kann man allenorts die Werke von Nachahmern (vielleicht sind es auch Vorbilder?) sehen. Schauen Sie selbst.  weiter… 28. April 2016 | Die Freien Wähler sind "angekommen" Frischer Wind oder laue Fürze? "Wir wollen einen frischen Wind ins Stadtparlament bringen" hieß es in den Wahlkampf-Verkündigungen der Freien Wähler. Der frische Wind ist schon in der ersten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zu einem lauen Furz verkommen, weiter… 29. April 2016 | Scheinriesen: Die Freien Wähler betreiben Pseudorechnerei Wie gelingt es, nachträglich Mehrheiten zu verändern? Die wenigsten Wähler werden sich bei der jüngsten Kommunalwahl am 6. März darüber Gedanken gemacht haben, wieviel Mitglieder der von ihnen gewählten Partei im Magistrat vertreten sein werden. Sie haben darauf vertraut, dass das bisherige Verfahren schon zu einer anständigen Verteilung sorgen wird. Haben wir auch gedacht. weiter…