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Schlachtung Urhahns
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Alfred J. Arndt 25. Mai 2016 | Hannemann, geh Du voran… Die Schlachtung des Urhahns 2.0 Die Absetzung des ersten Stadtrates Franz Rudolf Urhahn nebst Abschaffung der Stelle eines hauptamtlichen 1. Stadtrates, oberstes Ziel der Freien Wähler, nimmt langsam Gestalt an. Die "Schlachtung des Urhahns" ist in der neuen Rathauskoalition beschlossene Sache. Die Abschaffung der Stelle möchte man nun aber doch nicht – was wäre ein Wahlsieg ohne Aussicht auf Pöstchen. Im Wahlkampf hatte man noch von "Einsparungen" geredet. Die Absetzungsaktion kostet aber viel Geld, so um die 200,000 Euro. Deshalb will's – sicherheitshalber - hinterher mal wieder keiner gewesen sein. Die tapferen Drachentöter der neuen Rathauskoalition haben also nach dem Motto: "Hannemann, geh du voran, du hast die größten Stiefel an" am Spieß Aufstellung genommen. Ganz hinten die Freien Wähler: "Eigentlich seien die Freien Wähler mit dem Ziel in den Wahlkampf gegangen, das Amt eines hauptamtlichen Ersten Stadtrats abzuschaffen. Doch hier habe inzwischen nach etlichen Gesprächen mit der Verwaltung ein Lernprozess eingesetzt", wurde Burkhard Ziegler in der Presse zitiert. Auch Carsten Röcken von der FDP macht sich einen schlanken Fuß. Die FDP habe auch nie die Absetzung gefordert: "Das ist eine unschöne Sache". Und die SPD ist vorsichtshalber, wie immer, nur mit Vorbehalten mit von der Partie: "Alexander Best, Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte, dass es für seine Partei angesichts der langjährigen Zusammenarbeit in einer Koalition keine leichte Entscheidung gewesen sei." Wer steht also vorne am Spieß?  Tatsächlich – die "Oppositionspartei" CDU hat sich mannhaft vor die schlotternden Koalitionäre gestellt und zeichnet für den offiziellen Abwahlantrag verantwortlich. Welch eine Wendung durch Gottes Führung! Jan Körner beteuerte, dass sich die Union die Entscheidung nicht leicht gemacht habe, aber "dass ein echter Neustart in der örtlichen Politik nur ohne Urhahn möglich ist“. Na dann: Spieß voran – drauf und dran, wie's im alten Landsknechtlied heißt. Und sicher gibt's beim anschließenden Polit-Schacher, wenn die Beute verteilt wird, auch noch ein kleines Bonbon für die tapfere Spießgesellenschaft. 
Dieses und weitere Transparente sollen aus dem Stadtbild verschwinden.
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Alfred J. Arndt 25. Mai 2016 | Hannemann, geh Du voran… Die Schlachtung des Urhahns 2.0 Die Absetzung des ersten Stadtrates Franz Rudolf Urhahn nebst Abschaffung der Stelle eines hauptamtlichen 1. Stadtrates, oberstes Ziel der Freien Wähler, nimmt langsam Gestalt an. Die "Schlachtung des Urhahns" ist in der neuen Rathauskoalition beschlossene Sache. Die Abschaffung der Stelle möchte man nun aber doch nicht – was wäre ein Wahlsieg ohne Aussicht auf Pöstchen. Im Wahlkampf hatte man noch von "Einsparungen" geredet. Die Absetzungsaktion kostet aber viel Geld, so um die 200,000 Euro. Deshalb will's – sicherheitshalber - hinterher mal wieder keiner gewesen sein. Die tapferen Drachentöter der neuen Rathauskoalition haben also nach dem Motto: "Hannemann, geh du voran, du hast die größten Stiefel an" am Spieß Aufstellung genommen. Ganz hinten die Freien Wähler: "Eigentlich seien die Freien Wähler mit dem Ziel in den Wahlkampf gegangen, das Amt eines hauptamtlichen Ersten Stadtrats abzuschaffen. Doch hier habe inzwischen nach etlichen Gesprächen mit der Verwaltung ein Lernprozess eingesetzt", wurde Burkhard Ziegler in der Presse zitiert. Auch Carsten Röcken von der FDP macht sich einen schlanken Fuß. Die FDP habe auch nie die Absetzung gefordert: "Das ist eine unschöne Sache". Und die SPD ist vorsichtshalber, wie immer, nur mit Vorbehalten mit von der Partie: "Alexander Best, Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte, dass es für seine Partei angesichts der langjährigen Zusammenarbeit in einer Koalition keine leichte Entscheidung gewesen sei." Wer steht also vorne am Spieß?  Tatsächlich – die "Oppositionspartei" CDU hat sich mannhaft vor die schlotternden Koalitionäre gestellt und zeichnet für den offiziellen Abwahlantrag verantwortlich. Welch eine Wendung durch Gottes Führung! Jan Körner beteuerte, dass sich die Union die Entscheidung nicht leicht gemacht habe, aber "dass ein echter Neustart in der örtlichen Politik nur ohne Urhahn möglich ist“. Na dann: Spieß voran – drauf und dran, wie's im alten Landsknechtlied heißt. Und sicher gibt's beim anschließenden Polit-Schacher, wenn die Beute verteilt wird, auch noch ein kleines Bonbon für die tapfere Spießgesellenschaft. 
Dieses und weitere Transparente sollen aus dem Stadtbild verschwinden.