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Trauerhalle barrierefrei
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22. April 2016 | Ziel erreicht Trauerhalle am Walldorfer Friedhof endlich barrierefrei Friedhof Walldorf: In der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 2016 wurde seitlich des Eingangs zur Trauerhalle eine Rampe betoniert. Bisher erschwerte eine Stufe die Zufahrt für Menschen im Rollstuhl. Zum Bau hat sich ein Kollektiv bekannt, das sich „Barrierefrei und Spaß dabei“ nennt. Jossy Oswald, selbst an den Rollstuhl gebunden, hat das Bauwerk getestet und für gut befunden. „Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) erklärte auf Nachfrage, dass die Rampe widerrechtlich und nicht fachmännisch angebracht worden sei und wieder entfernt werde. Das Parlament habe bereits vor einem Jahr eine Rampe für den Haupteingang der Trauerhalle abgelehnt, so Becker: „Das ist doch klar, von welcher Seite das wieder kommt.“ Die Fraktion DKP/Linke Liste hatte den Antrag damals eingereicht, um Besuchern mit Rollstühlen oder Rollatoren den Zugang zur Trauerhalle zu erleichtern, scheiterte aber an den übrigen Fraktionen.“ So war es in der FNP vom 5.2.2016 zu lesen. So schnell, wie man es selten von der Stadt gewohnt ist, war die Rampe – ruck-zuck – wieder weg. Am 21. April erreichte uns nun die Mitteilung, der Zugang zur Trauerhalle sei nun komplett barrierefrei. Da war das Erstaunen groß: Gänzlich ohne Rampe ist nun die Trauerhalle barrierefrei begeh- und befahrbar. Jetzt wissen wir auch, wie weise die Mehrheit der Stadtverordneten seinerzeit mit der Ablehnung des Antrags der DKP/LL- Fraktion gehandelt hatte. Die Gegner des kommunistischen Antrags verfügten schon damals über das sichere Wissen, das Gartenamt wird’s schon richten. Was haben sich die Stadtverordneten der DKP/LL denn dabei gedacht? Eine schnöde Rampe? Die verschandelt doch nur den Anblick der ach so stilvollen Trauerhalle! Nun hat man das Terrain rundherum angehoben (welch genialer Eingriff in die Topologie des Walldorfer Friedhofs!) und damit eine von vielen Barrieren in der Stadt beseitigt. Unser Wunsch an das Kollektiv „barrierefrei und Spaß dabei“: Weiter so, nehmt die nächste Barriere in Angriff. Die Redaktion stiftet den Zement.
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22. April 2016 | Ziel erreicht Trauerhalle am Walldorfer Friedhof endlich barrierefrei Friedhof Walldorf: In der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 2016 wurde seitlich des Eingangs zur Trauerhalle eine Rampe betoniert. Bisher erschwerte eine Stufe die Zufahrt für Menschen im Rollstuhl. Zum Bau hat sich ein Kollektiv bekannt, das sich „Barrierefrei und Spaß dabei“ nennt. Jossy Oswald, selbst an den Rollstuhl gebunden, hat das Bauwerk getestet und für gut befunden. „Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) erklärte auf Nachfrage, dass die Rampe widerrechtlich und nicht fachmännisch angebracht worden sei und wieder entfernt werde. Das Parlament habe bereits vor einem Jahr eine Rampe für den Haupteingang der Trauerhalle abgelehnt, so Becker: „Das ist doch klar, von welcher Seite das wieder kommt.“ Die Fraktion DKP/Linke Liste hatte den Antrag damals eingereicht, um Besuchern mit Rollstühlen oder Rollatoren den Zugang zur Trauerhalle zu erleichtern, scheiterte aber an den übrigen Fraktionen.“ So war es in der FNP vom 5.2.2016 zu lesen. So schnell, wie man es selten von der Stadt gewohnt ist, war die Rampe – ruck- zuck – wieder weg. Am 21. April erreichte uns nun die Mitteilung, der Zugang zur Trauerhalle sei nun komplett barrierefrei. Da war das Erstaunen groß: Gänzlich ohne Rampe ist nun die Trauerhalle barrierefrei begeh- und befahrbar. Jetzt wissen wir auch, wie weise die Mehrheit der Stadtverordneten seinerzeit mit der Ablehnung des Antrags der DKP/LL-Fraktion gehandelt hatte. Die Gegner des kommunistischen Antrags verfügten schon damals über das sichere Wissen, das Gartenamt wird’s schon richten. Was haben sich die Stadtverordneten der DKP/LL denn dabei gedacht? Eine schnöde Rampe? Die verschandelt doch nur den Anblick der ach so stilvollen Trauerhalle! Nun hat man das Terrain rundherum angehoben (welch genialer Eingriff in die Topologie des Walldorfer Friedhofs!) und damit eine von vielen Barrieren in der Stadt beseitigt. Unser Wunsch an das Kollektiv „barrierefrei und Spaß dabei“: Weiter so, nehmt die nächste Barriere in Angriff. Die Redaktion stiftet den Zement.